Bespoke

 

Ein sorgfältig von Hand angefertigtes Kleiddungstück zeugt von Stil und Persönlichkeit. Aus unserem großen Repertoir von mehr als 9000 Stoffen wählen wir gemeinsam Ihr persönliches  Kleidungsstück. Zeitlos und langlebig aufgrund der absoluten Wertigkeit unserer Verarbeitung werden Sie sich über ihr Unikat jahrelang erfreuen.

 

Business Corporate

 

Bekleidungskultur ist immer auch ein Teil der Unternehmungskultur. Ein perfektes Outfit kommuniziert Sorgfalt und Seriosität und hat eine positive Rückwirkung auf die Identität des Unternehmens.

 

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch.


HANDMADE SARTORIA
Anzüge  Saccos   Mäntel   Hosen  Hemden

 

 

 

 


Die Loro Pianas weben seit Beginn des 19. Jahrhunderts im Piemont, wo von jeher die beste Qualität produziert wird. Großvater Pietro trat 1924 aus dem Verbund der Weber aus, weil er innovativer und produktiver sein wollte und gründete seine eigene Firma. 1941 übernahm sein Enkel Franco die Unternehmensführung und legte den Grundstein zu dem, was  es heute ist: Die internationale Präsens und Achtung. Die Alta Moda, das Zauberwort der Nachkriegszeit, war sein Metier. Balenciaga und Dior waren Francos Freunde und Geschäftspartner. Er war besessen von Qualität und der Erste, der nach dem Krieg internationale Kontakte knüpfte, seine Stoffe exportierte, nach Europa, Japan, in die die USA. Und er schuf das Familienwappen, das seither als Gütesiegel in allen Stoffen und Produkten eingenäht ist und ironisch mit dem Adel spielt. Die Sterne stehen für Franco und seine Frau, die Diestelart für jene Pflanze, mit der Wolle gebürstet wird, der Apfelbaum wuchs gleich neben dem Betrieb.

Dass die Söhne ihn weiterführen würden, wurde nicht eine Minute infrage gestellt. Wir sind in Italien. Da ist der Clangedanke etwas Beruhigendes, da sind Familientraditionen nicht suspekt, sondern kraftvoll. 1974, als Sergio mit seinem Bruder Pier Luigi die Leitung übernahm, war die Firma sehr renommiert und klein. 2,7 Millionen Dollar Umsatz. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 250 Millionen Euro umgesetzt. 1400 Mitarbeiter gehören zum Konzern, der Stoffe und Garne entwickelt, in eigenen Anlagen in Italien, den USA, der Mongolei herstellt und an Modeschöpfer und Konfektionsnäher verkauft sowie seine eigenen Kollektionen vertreibt. Die Brüder sind gleichberechtigte Vorstände, wechseln sich im Drei-Jahres-Rhythmus mit dem Vorsitz ab. Hierarchische Probleme hat es noch nie gegeben. Die Familienbande sind eng.

Die Verarbeitung von Vincunia-Wolle ist auch so eine typische Geschichte. Die superfeinen Haare stammen von der Kamelart Vinkunja, die in den Anden Perus wild lebt und überaus scheu ist. Man darf sie nicht jagen und nicht scheren. Die Bauern sammeln die ausfallenden Haarbüschel. Loro Piana arbeitet seit 1980 mit der peruanischen Regierung derart erfolgreich in einer Initiative zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Tiere, dass die Firma 1994 das Exklusivrecht erhielt, die edle Faser am Weltmarkt wieder einzuführen.

 


 

Gegründet wurde Ermenegildo Zegna in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals begann Angelo Zegna mit der Fertigung von Wollstoff. Schon wenige Jahre danach übernahm er die Wollweberei seines Vaters. Der Betrieb hat sich immer weiter ausgebaut und im Jahr 1923 spezialisierte sich Ermenegildo Zegna vollkommen auf die Herstellung von hochwertigem Anzugstoff. Das Unternehmen zählt heute über 1000 Mitarbeiter, die auf der ganzen Welt vertreten sind. Das Markenzeichen des Labels ist die edle Wolle, die für den klassischen Anzugstoff verwendet wird. Eine Vielzahl an Designern wie Brioni, Gucci und Armani beziehen die hochwertigen Stoffe aus dem Piemont, um ihre eigenen Kollektionen zu kreieren.

 

 


 

Die Unternehmensgeschichte lässt sich bis ins Jahr 1663 zurückverfolgen. In Biella, einem Mekka der italienischen Textilproduktion, machte sich die Weberei sehr schnell einen Namen als eine der ersten Adressen des Landes für Stoffe aller Art. Wer auf der Suche nach der hochwertigsten Wolle, aber auch nach Mohair-, Kaschmir- und Flanellstoffen war, fand all das in der Vitale Barberis Canonico – und findet es noch heute.

Über die Jahrhunderte bewies die Weberei dazu oft auch unternehmerische Weitsicht. Trotz der Unsicherheit, die etwa die industrielle Revolution oder die Wirtschaftskrise von 1929 mit sich brachten, expandierte das Unternehmen kontinuierlich. Dabei behielt man die Symbiose aus Tradition und Moderne stets im Blick. Mit seinen Stoffen reagiert das Traditionshaus stets auf die feinen Strömungen von Zeitgeist und Mode. Entwickelt werden sie noch heute in der ursprünglichen Weberei in Pratrivero bei Biella. Extrem leistungsstarke Luftwebmaschinen von Dornier sorgen dafür, dass der Stoff nicht nur präzise gemustert, sondern vor allem schonend entsteht.

 

Fortgeführt wird das Erbe Vitale Barberis Canonicos seit 2008 von den Brüdern Alberto und Luciano Barberis.